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Makroausblick für die USA | Rechnen Sie mit einer milden Rezession

Makroausblick für die USA | Rechnen Sie mit einer milden Rezession

Credit squeeze, growth downturn, and peak policy rate.
  • Die jüngsten Spannungen im Bankensektor stabilisieren sich zwar, dürften aber die Finanzierungsbedingungen verschärfen und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA weiter erhöhen. Wir erwarten eine Rezession ab dem 2. Halbjahr, wobei das Wachstum im 2. Quartal nun nahe Null herabgestuft wird. Die zyklischen Ausgaben, die stärker von Krediten abhängig sind, einschließlich der Lagerbestände und der Unternehmensinvestitionen, dürften sich weiter abschwächen.
  • Ein schwächeres Wachstum dürfte dazu beitragen, den Arbeitsmarkt abzukühlen und die mittelfristigen Inflationsrisiken mit Verzögerung zu verringern. Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich die PCE-Kerninflation bis zum Jahresende auf über dem Zielwert liegende 3,5% verlangsamen wird, ohne dass es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt. Die Immobilieninflation dürfte in den kommenden Monaten deutlicher zurückgehen, zusammen mit einer allmählichen Verlangsamung der Inflation bei Kerndienstleistungen und Gütern.
  • Die Fed steht kurz davor, den Höchststand der Leitzinsen zu erreichen. Es bleibt eine knappe Entscheidung, ob das FOMC die Zinsen um 25 Basispunkte anheben oder im Mai pausieren wird. Die Entscheidung wird davon abhängen, ob die Beamten mehr Wert auf solide, aber verzögerte fundamentale Wirtschaftsdaten oder sich verschlechternde, aber führende Kreditbedingungen legen. Angesichts der langen und unterschiedlichen Verzögerungen bei der Straffung der Geldpolitik könnte es für die Fed ratsam sein, abzuwarten und eine Bewertung vorzunehmen. So oder so, wenn die Fed im Mai die Zinsen anhebt, glauben wir, dass dies der letzte in diesem Straffungszyklus sein wird.
  • Wir sehen in diesem Jahr immer noch keine Zinssenkungen aufgrund einer über dem Zielwert liegenden Inflation, aber es entstehen Risiken, wenn es zu einer schweren Kreditklemme kommt. Wir erwarten keine Änderungen der quantitativen Straffung im Jahr 2023, würden aber einen früheren Stopp nicht ausschließen, wenn wir uns der Knappheit der Bankreserven nähern.
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